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Führerschein - Fahreignung - Abhängigkeitserkrankungen Cannabis

Auswirkungen von Abhängigkeitserkrankungen auf die Fahreignung - Psychosoziale Grundlagen zur Beurteilung von Alkohol- und Drogendelikten, z.B. Cannabis im Straßenverkehr

25.09.2026Ort auf AnfrageOnline1 TagAlle Niveaus

Schwerpunkte

  • Substanzen, die sich auf die Fahreignung auswirken, z.B. Cannabis (CanG)
  • Grundlagen des Abhängigkeitssyndroms
  • Verordnung von Betäubungsmitteln
  • Beurteilung von Abhängigkeit im Hinblick auf die Fahreignung
  • Halten einer Fahrerlaubnis trotz Substitutionsgestützter Behandlung
  • Förderliche Rahmenbedingungen und Unterstützungsmöglichkeiten

Arbeitsmittel

Alkohol- und Drogendelikte im Straßenverkehr sind häufig Anlass einer Begutachtung hinsichtlich der Fahreignung. Gerade mit dem neuen Cannabisgesetzt (CanG) wird diese Problematik eine weitere Bedeutung erlangen. Die Beurteilung des früheren Umgangs mit Suchtmitteln sowie des Konsumverlaufs und des zukünftigen Trennvermögens der jeweiligen Person spielen hierbei eine zentrale Rolle. Sollte hierbei auffallen, dass eine Abhängigkeit vorliegt, erhöht sich die Komplexität der Entscheidung, ob die Fahreignung grundsätzlich gegeben ist. Dies gilt auch, wenn eine Verordnung von Betäubungsmitteln medizinisch notwendig ist, wie beispielsweise bei substitutionsgestützten Behandlungen oder Schmerztherapien. Die Teilnehmer erhalten Wissen über die bio-psycho-sozialen Aspekte einer Suchterkrankung und lernen diese hinsichtlich der Fahreignung einzuordnen. Es wird die Möglichkeit beleuchtet, den Besitz einer Fahrerlaubnis mit gegebener Abhängigkeit zu vereinbaren. Dabei werden eventuell nötige Rahmenbedingungen in den Blick genommen.

Das Seminar ist eine Kooperationsveranstaltung von GIBT Colleg e. V. (Veranstalter) und dem Kommunalen Bildungswerk e. V.

GIBT Colleg e.V. und KBW e.V. stehen für die handlungsorientierte Vermittlung anspruchsvoller Fachthemen in der beruflichen Praxis.

Zielgruppe

Zielgruppe: Angehende Begutachter oder Verkehrspsychologen, Suchttherapeuten, Vorbereiter auf die MPU, Suchtberater, Angestellte von Einrichtungen der Suchthilfe oder Sozialpsychiatrie, Mitarbeiter der Fahrerlaubnisbehörde und der öffentlichen Verwaltung, Ärzte der Fachbereiche Psychiatrie, Verkehrsmedizin oder Suchtmedizin, Fahrlehrer, Mitarbeiter von Begutachtungsstellen, Bewährungshelfer.

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    25.09.2026 Ort auf Anfrage Referent:in folgt
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