Schwerpunkte
- Gesetzliche Grundlagen (§§ 59 f. SGB VIII)
- Bedeutung der Amtspflichten: Grundlegendes und Befugnisse; Form und Inhalt der Urkunde; Organisation und Zuständigkeiten
- Beurkundungsgesetz als gesetzliche Grundlage (BeurkG)
- Beurkundungen in der Praxis: Vorbereitung, Umfang sowie Art und Weise der Belehrungspflichten; Dokumentationen in der Niederschrift (Beteiligte, Inhalte, Zweifel und Bedenken); Aussetzung einer Beurkundung bei Verdacht auf eine rechtsmissbräuchliche Vaterschaftsanerkennung (Verfahrensablauf); Ablehnung einer Beurkundung (ggfls. durch Beschlussfassung)
- Inhalte der Urkunden anhand von Formulierungshilfen zur Erfüllung sämtlicher Wirksamkeitsvoraussetzungen: Abstammungsangelegenheiten (Mutterschaft, Vaterschaft, Zustimmungen); Sorgerechtsangelegenheiten; Kindesunterhalt Minderjähriger; Kindesunterhalt Volljähriger; Mehr- und/oder Sonderbedarf; Betreuungsunterhalt (§ 1615l BGB)
- Protokollierung von Einwendungen nach § 252 FamFG
- Urschrift, Ausfertigung und (beglaubigte) Abschriften
- Vollstreckbare Ausfertigung (Definition erste, zweite, weitere )
- Teilausfertigung bei Anspruchsübergang auf den Rechtsnachfolger
- Besonderheiten bei fehlerhaftem Inhalt