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Kindergeld und SGB II

Kinderwohngeld und SGB II: Mietobergrenzen, Wechselwirkungen und Praxisherausforderungen

29.10.2026Seminarort-Online-ZoomOnline1 TagAlle Niveaus

Schwerpunkte

  • Funktionsweise des Kinderwohngeldes
  • Rechtliche Einbindung des Instruments in das SGB II
  • Umsetzung einer Vorteilsübersetzung für betroffene Personen
  • Einsparpotenziale für Kommunen und Jobcenter
  • Erläuterung des BSG-Urteils mit praktischer Vorbereitung und Umsetzung
  • Auswirkungen auf Leistungen wie BuT, Nebenkostenabrechnungen und weitere Positionen
  • Abwicklung von Erstattungsansprüchen

Arbeitsmittel

Im Jobcenter sind Probleme mit Mietobergrenzen Alltag. Die Aufforderung zur Mietsenkung ist eine große Herausforderung für die Kundinnen und Kunden, zugleich stehen aber auch die Kommunen, die die Kosten der Unterkunft tragen, unter einem hohen Kostendruck. Wohngeld und Kinderzuschlag (KIZ) reichen oft nicht aus, um Bedarfsgemeinschaften aus dem SGB-II-Bezug zu führen. Das Kinderwohngeld bietet eine Lösung: Kinder werden in die vorrangige Leistung „Wohngeld übergeleitet, für die verbleibende Person gilt laut Bundessozialgericht die Mietobergrenze einer Einzelperson. So entfallen Diskussionen über Mietobergrenzen und Umzüge. Es wird praxisnah aufgezeigt, wie sich Kosten für die Jobcenter deutlich senken und der Mietmarkt entlasten lässt. Die Teilnehmenden erhalten konkrete Handlungsempfehlungen und profitieren von fundierter Expertise.

Zielgruppe

Zielgruppe: Führungskräfte und Beschäftigte der Jobcenter

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    29.10.2026 Seminarort-Online-Zoom Friedhelm Hagen
    200,00 €MwSt.-befreit
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