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Ausländerrecht - Abschiebungshindernis - § 60a Abs. 2c AufenthG

Gesundheitliche Gründe als Abschiebungshindernis?

13.05.2026Ort auf AnfrageOnline1 TagAlle Niveaus

Schwerpunkte

  • Systematik und Zweck des § 60a Abs. 2c AufenthG
  • Abgrenzung zwischen Krankheit und Abschiebungshindernis
  • Anforderungen an ärztliche Atteste nach § 60a Abs. 2c Satz 2 AufenthG
  • Qualifiziertes ärztliches Attest: Mindestinhalt, Plausibilität, Nachvollziehbarkeit, typische Mängel und Fehlerquellen
  • Psychische Erkrankungen (insb. PTBS, Depressionen): rechtliche Bewertung und Praxisprobleme
  • Reiseunfähigkeit im engeren Sinne (Transportfähigkeit) und im weiteren Sinne (zielstaatsbezogene Risiken, Suizidalität)
  • Zielstaatsbezogene und inlandsbezogene Abschiebungshindernisse: Abgrenzung und Praxisprobleme
  • Vorlagepflicht nach § 60a Abs. 2d AufenthG
  • Amtsermittlungspflicht

Arbeitsmittel

Das Kurzwebinar vermittelt die rechtlichen Grundlagen zu einer Aussetzung der Abschiebung aus gesundheitlichen Gründen. Die Geltendmachung von (psychischen) Erkrankungen als Abschiebungshindernis spielt in der Praxis eine große Rolle und stellt Behörden teilweise vor erhebliche Schwierigkeiten. Die Teilnehmenden des Webinars erwerben Sicherheit in der Prüfung ärztlicher Atteste. Ein Schwerpunkt liegt dabei in der Abgrenzung qualifizierter ärztlicher Atteste von nicht ausreichenden ärztlichen Bescheinigungen nach § 60a Abs. 2c AufenthG. Ziel des Webinars ist es, die Teilnehmenden zu befähigen, die vermeintliche Reiseunfähigkeit in der Praxis rechtssicher einordnen zu können und aufzuzeigen, welche Handlungsmöglichkeiten sich daraus ergeben.

Zielgruppe

Zielgruppe: ausschließlich Beschäftigte von Ausländerbehörden

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