BED066

Betreuungsrecht - freiheitsentziehende Maßnahmen, Fixierung

Freiheitsentziehende Maßnahmen in der Pflege: gut gemeint - oft falsch verstanden

20.–21.05.2026Ort auf AnfragePräsenz2 TageAlle Niveaus

Schwerpunkte

  • Kurzer Überblick über die rechtlichen Grundlagen: Betreuungsrecht; Haftung
  • Wissensbasierte Pflege
  • Abbau von Blockaden bei der Umsetzung: Ängste, Schuldgefühle, überzogenes Sicherheitsdenken, verschobene Verantwortung
  • Umgang mit Gefährdungssituationen: Handlungsschritte; Alternativen

Arbeitsmittel

Ziel des Seminars ist es, Ansätze aufzuzeigen, Fixierungsmaßnahmen in der Pflege zu vermeiden. Der Umgang mit bewegungseinschränkenden Maßnahmen ist eines der sensibelsten Themen in der Pflege. Neben der Vermittlung des fachlichen Standards im Umgang mit freiheitsentziehenden Maßnahmen werden insbesondere Blockaden, die die Umsetzung einer wissensbasierten Pflege behindern, herausgearbeitet. Die Teilnehmenden eignen sich Entscheidungs- und Handlungskompetenzen zur Vermeidung freiheitsentziehender Maßnahmen an. Sie erhalten Argumentationshilfen zur Einbeziehung anderer Verantwortlicher. Das Seminar beschäftigt sich mit einem erfolgreichen psychosozialen Ansatz zur Vermeidung von Fixierungsmaßnahmen und grenzt sich damit von verfahrensrechtlichen Ansätzen ab. Die Freiheitsentziehung durch sedierende Medikamente wird nur kurz erörtert.

Zielgruppe

Zielgruppe: Beschäftigte von Betreuungsstellen und Heimaufsichtsbehörden, Betreuer:innen, Pflegeverantwortliche

Termin wählen

  • BED066
    20.–21.05.2026 Ort auf Anfrage Referent:in folgt
    395,00 €MwSt.-befreit
    Buchen